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A4 (V2) Raketenfertigung in Friedrichshafen

1942-45

 

Das Sauerstoffwerk Raderach kurz vor der Fertigstellung 1943

Das Sauerstoffwerk

 


Das Grte und auch wichtigste Gebude das in Raderach errichtet wurde , war das Sauerstoffwerk. Da man nicht nur fr die Prfung der A4 sondern auch fr den Einsatz flssigen Sauerstoff bentigte ,dieser aber einen Lagerverlust von 10% pro Tag hatte, Plante man damals im Reichsgebiet 3 groe Sauerstoff -Erzeugeranlagen die eine Leistung von je 1500 T im Monat haben sollten . In der bisherigen Geschichtsschreibung wird stehts von Sauerstoffverflssigungsanlagen nach dem Linde-Verfahren berichtet , aber selten oder gar nicht ber den eigentlichen Hersteller der Anlagen oder die Technik die es ermglicht aus der Umgebungsluft flssigen Sauerstoff zu gewinnen. Fr den Technikinteressierten Geschichtsforscher ist es aber oft zwingend notwendig z.B. bei der Erfassung bestimmter Zusammenhnge in der Industrie, sich auch mit Techniken und Anlagen zu befassen die im ersten Augenblick, scheinbar nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun haben. Im Fall des A4 liegt der Zusammenhang auf der Hand, schon zu einer sehr frhen zeit Experimentierte man mit dem Flssigen Sauerstoff als Treibstoff fr Raketenmotoren. Paul Heyland, selbst ein Raketenpionier war Industrieller und Direktor einer Anlagenbau Firma mit dem Schwerpunkt der Gas Gewinnung und Verflssigung. Seine nach im benannte Firma, eine 100% Tochter des Lindekonzern lieferte nicht nur die Technik zur Sauerstoffgewinnung, sondern beteiligte sich auch gleich noch an der Entwicklung einer Verwendung dafr ! Spter bernahmen Techniker und Ingenieur der Fa. Heyland fhrende Posten in Peenemnde. An dem Beispiel der Sauerstoffverflssigungsanlage in Oberraderach wurde uns eingehend verdeutlicht wie schwierig es ist aus einem ca. 30 bis 40 m langen Mauer-Rest eine Sauerstoff-Werk zu rekonstruieren , nach dem fr uns anfangs nicht ein mahl bekannt war das es dort ein Sauerstoff-Werk gab . Wie so oft in der kurzen Zeit von 1945 bis heute sind auch hier so gut wie keine Dokumente vorhanden b.z.w. bekannt , die vollstndig darstellen knnten, wie die Anlage zur Sauerstoffgewinnung in Oberraderach ausgesehen hat . Daher mussten wir mhsam die Anlagen aus dem was wir wussten rekonstruieren . Bei den ersten Schritten der Rekonstruktion haben wir versucht alle verfgbare Daten die ber alle Anlagen bekannt sind , zu sammeln . Leider waren die Ergebnisse uerst drftig , so das wir nicht die Mglichkeit hatten , die Anlage in Oberraderach wie im Original darzustellen . fr den Anfang beschrnkten wir uns darauf vergleichbare Anlagen zu zeigen die im Prinzip der Original-Anlage entsprachen . Wir hofften das durch unsere Darstellung eventuell Dokumente oder Bilder ber die Anlage, die jemand gesehen hat oder besitzt, zugeordnet werden konnten ! In zwischen haben wir Bilder gefunden die eine Darstellung der Anlage mglich macht, darber hinaus konnte der Weg und der verbleib eines Teils der Sauerstoffanlage nach dem Krieg, teilweie geklrt werden . Bevor nun das Sauerstoffwerk Beschrieben wird eine kleine Einfhrung in die Herstellung Flssigen Sauerstoffs.

 

 

 

Das Vorbild in Peenemnde

 

1939 bekam die Firma Messer & Co. Frankfurt ( heute Messer Griesheim ) mit dem Kriegsauftrag Wa. Prf 11/VI 111 6008/39. den Auftrag in Peenemnde eine Sauerstofferzeuger- Anlage zu errichten, die mit 5 Erzeugereinheiten eine Monatsleistung von 1500 Tonnen Sauerstoff haben sollte.

Anfnglich verzgerte sich der Bau der Anlage durch den auergewhnlich harten Winter 1940 , so das Maschinen teilweise auf einem Seelwenschiff eingelagert wurden. 1942 gingen Teile das Sauerstoffwerk versuchsweise in betrieb, entgltig fertiggestellt war das Werk Mitte 1943 und wurde am 1.6.1943 durch Reuß“ fr HAP/VW und Grotewold fr die Fa. Messer & Co abgenommen.

 

Abgenommen wurde im Juni 1943:

 

3 Auftaugeblse Type RR11

5 Kompressoren TYPE SK V

2 Trockenbatterien zur Trocknung des verdichteten Sauerstoffs

1 Vorratsbatterie fr Sauerstoff

1 Umschaltstation zur Verteilung des Sauerstoffs

2 Allo- Druckminderer Fabrikat Albert Lob G.m.b.H. Dsseldorf

1 Sauerstoff und Stickstoff Abfllstation

2 Sauerstoffbehlter fr je 30 mm

1 Umschaltstation

5 Flssig- Sauerstofftanks je 50 m

5 Dreiwegehhne

1 Trichlorthylen- Reinigungsanlage

 

 

 

Das Sauerstoffwerk in Peenemnde

 

 

Eines von 5 Kompressor- Fundamente Blick in die Kompressor- Halle

 

 

Blick in die Sauerstoff-, Stickstoff- Erzeugerhalle Blick in den Abfll- und Lagerbereich

 

Abfll- und Lagerbereich Verladebereich

 

 

Fotos des Sauerstoffwerkes mit freundlicher Genehmigung von Thorsten Schako, Karlshagen http://www.nordusedom.de/diashow.html

 

Quelle : Abnahmeprotokoll vom 1.6.1943, Entstehungsgeschichte der Versuchsstelle Peenemnde, FE 833

 

Nach 1945 wurde die Einrichtungen des Sauerstoffwerkes demontiert und teilweise in Btzow wieder aufgebaut. 1948 wurde das Gebude durch Sprengung stark beschdigt, ist aber heute noch als Ruine erhalten.

 

Quelle : Hinweistafel am Sauerstoffwerk Peenemnde

 

 

Herstellung von Flssig-Sauerstoff


Das Linde-Verfahren


Um flssigen Sauerstoff aus der Luft zu Bekommen , muss die Luft verflssigt werden . Dazu wird mit einem Kompressor gereinigte Luft aus der Atmosphre auf 200 atm Anfangsdruck verdichtet und im einem Khler die auftretende Kompressionswrme durch Wasserkhlung nahezu vollstndig abgefhrt .

Abb. 33. Schnittzeichnung eines 5 Stufen- HD Kompressor wie er in den Erzeugereinheiten verwendet

Wurde.

 

 

 

 

 

 

 

 

Links: Zeichnung entnommen aus einem Werbeinserat der Fa. Linde Eismaschinen A.G. im Amtlichen Fhrer des Deutschen Museum Mnchen 1925.

 

Rechts: Rektifikationskolonne im Sauerstoffwerk, Raderach 1943

 

 


Die komprimierte , gekhlte Luft wird nun im Gegenstromapparat durch bereits entspannte Luft weiter abgekhlt und mittels eines Drosselventils entspannt . Beim Entspannen khlt sich die Luft um ca. 0,25 C je Bar Druckunterschied ab . Die entspannte Luft dient im Gegenstromapparat zur Vorkhlung nachfolgender Luft, diese wird dann wieder im Kompressor verdichtet usw. Bei den Erzeugereinheiten in Raderach wurde an Stelle eines Gegenstromapparates, eine Expansionsmaschine eingesetzt die von Georges Claude, dem Begrnder von Air Liquide erfunden wurde. Es handelt sich dabei um eine Art Dampfmaschine die anstelle von Dampf die Expandierente Luft wider in Bewegungsenergie umsetzte. Diese Methode war wesentlich effektiver als die ursprngliche. Die Luft durchluft die Apparatur nun so lange, bis sie vollstndig verflssigt im Ausdehnungsgef vorliegt. Als weiterer Schritt wird durch fraktionierte Destillation in einer Rektifikationsanlage die flssige Luft in Stickstoff N2 und Sauerstoff O2 zerlegt .Unter Rektifikation versteht man eine Gegenstromdestillation, bei der verdampfte Flssigkeit und wieder kondensierter Dampf im Gegenstrom zueinander gefhrt und wieder in Kontakt gebracht werden (Das Prinzip ist , das der aus der Destillierblase aufsteigende Gemischdampf zunchst in einen zylindrischen Apparateteil gelangt. In der Rektifikationskolonne werden Dampf und Flssigkeit im Gegenstrom gefhrt . Der Flssigkeitsstrom wird dadurch erzeugt , dass der grte Teil des am Kopf der Kolonne abgezogenen Dampfes im Rcklaufkondensator niedergeschlagen und in die Kolonne zurckgefhrt wird. In der Kolonne kondensiert das schwerer flchtige aus dem Dampf aus und geht in die flssige Phase ber (Partialkondensation ).Durch die dabei frei werdende Kondensationswrme knnen leichterflchtige Bestandteile aus der Flssigkeit ausgetrieben werden. Somit sammelt sich der Stickstoff ( Siedepunkt - 195,8 C) oben am "Kopf" und der Sauerstoff ( Siedepunkt - 183 C ) unten im " Sumpf " der Kolonne. Die Luft besteht zu 78Vol% aus Stickstoff und 21vol% aus Sauerstoff, daher fallen bei der Gewinnung von flssigem Sauerstoff groe Mengen an Stickstoff an.


Abb 35. Funktionsbild einer Rektifikationsanlage

 

 

Abb. 36.

 

In dem Sauerstoffwerk bei Raderach waren vorerst 5 Erzeugereinheiten der Firma Heyland, eine 100%ige Tochter des Lindekonzern geplant. Aus dem Bericht des Franzsischen Militrs wurde aber 1945, 6 bis 7 Erzeugereinheiten vermutet. Die Halle in dem ie Erzeugereinheiten untergebracht waren , wurde am 16.8.1944 von Bomben der 464th Bomb Group getroffen, das Gebude wurde dabei teilweise zerstrt. Als die Franzosen das Werk besetzten befanden sich im Abfllbereich noch zwei spezielle Bahn- Waggons fr den Transport von flssigen Sauerstoff. Oberhalb des Abfllbereichs befanden sich in dem stlichen Seitenschiff des Sauerstoffwerkes die Lagertanks fr den flssigen Sauerstoff . Die Speziellen Behlter waren mit einem ca. 1m dicken Isolierschicht umgeben. Von den Erzeugereinheiten waren nur 4 Stck nicht von dem Zerstrten Gebude begraben worden. Von den Sauerstoffwerk sind einige Gesprchsprotokolle erhalten , die eine Grobe Vorstellung ermglichen welche Leistung erbracht wurde. Der weitere Werdegang der vier erhaltengebliebenen Erzeugereinheiten lst sich heute noch bis nach Bechar in Algerien Nachverfolgen . Was aus der fnften, mglicherweise sechsten und siebten Erzeugereinheit, die unter der herabgestrzten Betondecke begruben wurden geschehen ist, ist nichts bekannt. Zwischen dem 8.4.1948 bis zum 10.4.1948 wurde das Sauerstoffwerk gesprengt. Ca. ende der 70er, wurde das Trmmerfeld das nach der Sprengung zurck geblieben ist eingeebnet und mit einer ca. 1m dicken Humusschicht berdeckt . Was nun unter den Trmmern an Altlasten ( z.B. in den Laugebecken ) noch heute begraben sein knnte, kann nur vermutet werden .

 

Abb. 37. Erzeugereinheit in Raderach 1945

Im Hintergrund Mitte die Rektifikationsanlage, Links der Kompressor mit aufgesetzter Khlung und rechts die Expansionsmaschine mit angekoppelten Stromaggregat.

Inspektionsbericht von Prof. H. Moureu und P. Chovin 1945

 

 

Kompressor whrend des Einbau 1943 im Sauerstoffwerk

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Abb. 38. Bruchstck, wahrscheinlich vom Riemenrad einer Expansionsmaschine die

Durch den Bombenangriff vom 16.8.1944 zerstrt wurde.

( Sammlung : V2Werk-Oberraderach.de )

 

Auszug aus der Liste fr das Einsatzgewicht der bentigten Materialien fr eine Unterirdische Sauerstoff Erzeugeranlage in Frankreich. Diese Anlage ist Identisch zur Anlage in Ober- Raderach und entspricht der Anlagen-Spezifikation fr das Projekt F vom 8.8.1942 ( *1 )

Die Gewichtsangaben wurden hier weg gelassen, da nur gezeigt werden soll aus welchen Maschinen die Anlage bestand!

 

  1. 5 Luftfilter
  2. 5 Kohlensureabscheide- Einrichtungen einschl. Laugeabscheider
  3. 10 Laugenpumpen und 2 Laugenfllpumpen
  4. 5 HD-Expansionsmaschinen mit Keilriementrieb
  5. 5 Doppellabscheider fr Expansionsmaschinen
  6. 5 Trennapparate mit 5 Auftauapparaten
  7. 2 Umschaltstationen fr HD-Luft
  8. 5 normale Rohrleitungen ( 16700 kg unleg. Stahl.)
  9. 1 Ausblasetopf fr die HD-Luftkompressoren
  10. 2 HD-O- Kompressoren 3 S 225 fr Keilriementrieb und Gasfilter und 2 Ausblasetpfe
  11. 1 Wasser- Destillieranlage
  12. zustzliche Rohrleitungen ( Alu oder Leg.Stahl fr die flssig- O Leitungen )

 

5 HD-Luftkompressoren

 

(* 1) Schreiben der Fa. Heylandt Geselschaft fr Apparatebau m.b.H Berlin an das Oberkommando des Heeres Abt.Wa.I.R ( Mun.3) Herrn Dipl.Ing. Matschky o.V. Berlin W.35 Tirpitzufer 38/40 vom 18.2.1943.( Projekt F= Friedrichshafen)

 

 

Auszug aus der Bauplanung von 1942:

 

 

1.) Aufbau der Anlage zu 1500 moto O2-fl. wird zweckmigerweise aus Einheiten zu 540 kg O2-fl/stunde aufgebaut. bei 600 Betriebsstunden je Monat ergibt eine Einheit 300 moto O2-fl.

d.h. fr jede Anlage werden 5 Einheiten , fr 3 Anlagen insgesamt 15 Einheiten zu 540 kg o2-fl/Stunde bentigt.....

 

Lieferzeit :

.....] die Lieferung kann seiner Ansicht nach beschleunigt werden durch bertragung des gesamt Auftrags fr die 3 Anlagen an eine aus den Firmen :

 

Heylandt

Messer

Linde

l,air liquide , bestehende Arbeitsgemeinschaft . [........

 

Kostenfrage :

 

..] Nach Schtzung von Dr. Stoll betragen die Kosten fr eine Einheit ohne Tank und ohne Elektrische

Einrichtung ca. 200000 RM

dazu Kosten fr 1 Tank ( 50 cbm ) je Einheit 100000 RM

dazu Kosten fr die Elektrische Einrichtung je Einheit 150000 RM

dazu Kosten fr die Montage je Einheit ca. 20 % der Gesamtkosten : 70000 RM

Raumbedarf:

] Es wird je Einheit ein Platz von 20x40 m B Bodenflche bentigt. Grte Hhe 15 m .

dazu kommen noch 30 % Platzbedarf fr den Lagertank.[..

 

Energiebedarf :

Der Energiebedarf je Einheit betrgt 620k[]......

 

(BaMa Freiburg Gesprchsprotokoll vom 23.3.42)

 

 

3. O2 - Flssiganlage Friedrichshafen

 

Am 30.3.42 wurde anlsslich einer Sitzung bei Chef Ing. 4 unter dem Vorsitz von Reg.Baurat

Poenicke und der Beteiligung von Vertretern von Prf 11 Wa J R ( Mun 3), Ea. Abt. und den

Firmen Heylandt und Beton & Monierbau A-G . folgende Entschlsse gefasst :

 

a. ) Fr den Bau der fr die Abnahme der Gerte in Friedrichshafen erforderlichen Anlagen ist

Wa. Abn. zustndig. Wa. Abn erteilt die Erforderlichen Auftrge und beantragt die notwendigen Geldmittel.

 

b.) Fr die Maschinelle Einrichtung der 02-Flssig-Anlage ( 1500 moto ) der Elektrischen

Einrichtung und fr den Abschluss des Stromlieferungsvertrag ist Wa J R ( Mun 3 ) zustndig.

c.) Es werden seitens Wa Abn sofort Manahmen zum Ankauf des erforderlichen Gelndes

eingeleitet.

 

 

d.) Die Fa. Beton & Monierbau beginnt sofort mit den notwendigen Arbeiten .

e.) Die Fa. Heylandt reicht baldmglichst ein Angebot auf Lieferung einer 1500 moto 02 Flssig Anlage an Wa R .....ein .

Die fr den Aufbau der Anlage erforderlichen Einheiten werden nur mit Vorrichtungen fr die

Entnahme von 02-Flssig versehen.

Anstelle der Kugelfrmigen Lagertanks werden Zylindrische Lagertanks , die auf Eisenbahnwagen

transportier werden knnen, geliefert. Endgltige Auftragserteilung erfolgt gegebenenfalls aufgrund des anfangs Mai zu erwartenden Fhrerendscheits.

.

(BaMa Freiburg RH 8/v 1212 Gesprchsprotokoll vom 30.3.42)

 

 

 

 

Gebaut wurde die Anlage im Nord-Westlichen Teil des Wehrmachts-Areal in Raderach wo man heute noch durch den Abfllbereich laufen kann. Alles was von dem Gebude brig geblieben ist, ist eine ca. 40 m lange Mauer n der man heute noch die ffnungen zur Bodenendlftung und ein Teil der Galerie nebst Treppe erkennen kann .

 

Noch heute sichtbare Gebude Teile des Sauerstoffwerkes.

 

 

 

 

 

 

 

Abb. 41.

An stelle des zerstrten Sauerstoffwerkes ist heute diese Lichtung im Wald zu sehen. Allerdings handelt es sich dabei nur um eine oberflchliche Abdeckung, darunter befindet sich eine Betonflche die das gesamte Bild bis zu den hohen Tannen im Hindergrund einnehmen wrde! Der erkennbare Weg auf der Lichtung kreuzt etwa in der Bildmitte die Position einer Sauerstofferzeugereinheit.

Ein fast identisches Sauerstoffwerk in Frankreich

In Frankreich unterhalb Rouens auf dem rechten Ufer von Seine in Dieppedalle Croisset wurde noch 1944 in einer bestehenden Kelleranlage ein, im Februar 1943 bei der Fa. Heylandt bestelltes Sauerstoffwerk, nach den gleichen Spezifikationen wie in Raderach gebaut. Nach jahrelanger Forschungsarbeit wurde von Francois Bayeux der Grundriss der Anlage rekonstruiert . berraschenderweise entspricht diese Unterirdische Anlage fast dem Grundriss des Sauerstoffwerkes in Raderach ! Die Fundamente der HD Kompressoren drften mit hoher Wahrscheinlichkeit nach den Zeichnungen des Raderacher Sauerstoffwerkes gefertigt worden sein .

http://perso.wanadoo.fr/carrieres.de.caumont/usine_souterraine_dieppedalle_croisset.htm

In deutscher Sprache : http://francois.bayeux.free.fr/dieppedalle.htm

 

 

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